«Wenn ich mal gross bin…»

«Wenn ich mal gross bin…»

Mit der spannenden Frage «Was möchte ich werden, wenn ich mal gross bin?» trafen sich unsere Kindergartenkinder und engagierte Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen zu einer altersübergreifenden Begegnung — eine Einheit, die Spiel, Sprache und soziales Lernen nach Lehrplan21 verknüpft.

Die älteren Kinder lasen zu Beginn die liebevoll erzählte Geschichte vom kleinen Nilpferd vor, das unbedingt alles genauso machen wollte wie sein Vater — einkaufen mit Karte, sich rasieren und Kaffee trinken. Die Kindergartenkinder hörten aufmerksam zu und liessen sich von den Bildern und dem Humor der Geschichte mitziehen. Das Vorlesen förderte Sprachverständnis, Zuhörkompetenz und die Vorbildrolle der älteren Schülerinnen und Schüler.

Im anschliessenden Gespräch entstand ein lebhafter Austausch darüber, wie sich Kinder das Erwachsensein vorstellen. Aussagen wie «Dann esse ich so viele Süssigkeiten, wie ich will» oder «Ich kann dann alles selbst entscheiden!» zeigten kindliche Perspektiven auf Autonomie und Genuss; daneben wurden grosse Berufswünsche laut — vom Polizisten bis zum Fussballstar. Besonders deutlich wurde, wie sich die Vorstellungen der Grossen und Kleinen oft überlappten: Gemeinsame Bildwelten schaffen Verbindung und Verständnis. Die Gesprächsrunde stärkte Kommunikationsfähigkeiten, Meinungsäusserung und respektvolles Zuhören.

Zum Abschluss setzten sich alle kreativ mit dem Thema auseinander und gestalteten gemeinsam Nilpferdmasken. Mit Geduld, Geschick und Fantasie entstanden originelle Werke. Die Viertklässler übernahmen fürsorgliche Unterstützungsrollen beim Schneiden und Kleben, liessen den Kindergartenkindern gleichzeitig genügend Freiraum, um eigene Entscheidungen zu treffen.

Pädagogisch entpuppte sich die Einheit als echter Gewinn: Beim Vorlesen und Zuhören wurden Sprach- und Erzählkompetenzen lebendig geübt, beim gemeinsamen Basteln und Gespräch soziale Fähigkeiten wie Kooperation und Verantwortungsübernahme gestärkt. Das kreative Gestalten förderte Feinmotorik und Ausdruckskraft, und die Auseinandersetzung mit Zukunftsvorstellungen regte zum Nachdenken über eigene Wünsche und Rollen an. Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler bedeutete die Durchführung zudem praxisnahe Erfahrung in Projektplanung und in der verantwortlichen Rolle als Lernbegleiterinnen und -begleiter.

Die Begegnung sprühte vor Freude und Wirkung: Gross und Klein verliessen die Stunde stolz und mit vielen neuen Eindrücken. Dieses lebendige Zusammentreffen zeigte eindrücklich, wie altersübergreifendes Lernen Beziehungen stärkt, Neugier weckt und Kompetenzen direkt im gemeinsamen Tun wachsen lässt.


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